Knowledgemagazin Virtualisierung

Was raten Sie Unternehmen, wenn sie den Weg in Richtung Virtualisierung gehen und gleichzeitig lizenztechnisch auf der sicheren Seite bleiben wollen? Welche sind die größten Stolpersteine? Lizenzrecht ist in traditionellen Umgebungen ebenso komplex wie in virtualisierten Umgebungen. Daher sind erfolgreiche Grundregeln des herkömmlichen LizenzManagements oder Software Asset-Managements – das PC-WARE anbietet – auch für virtuelle Strukturen unerlässlich. Es ist sicherzustellen, jederzeit Auskunft darüber geben zu können: Welche Lizenzen sind vorhanden, wer nutzt diese von wo und wie sind diese Zahlen ermittelt worden? (§ 101 UrhG, Auskunftspflicht). Unternehmen sollten drei Grundregeln beachten: • ein komplettes Verzeichnis der im Unternehmen benutzten Software führen, • die Lizenzbedingungen und deren Einhaltung dokumentieren, z. B. durch ein regelmäßiges Software Metering im Rahmen des Software Asset Managements, • bei Nutzungsänderungen und Erweiterungen sicherstellen, dass die entsprechenden Nutzungsrechte erworben werden (Basis ist hier der Vertrag oder das EULA – End User License Agreement). Während des Betriebes der virtuellen Umgebung ist es die einzige Möglichkeit, eine Kontrolle über die eingesetzten Produkte und ihre Lizenzen zu erhalten, indem man ein Tracking-Modul, ein sogenanntes SoftwareMetering-Modul, über die IT-Landschaft setzt. Nur darüber kann evaluiert werden, wie wann von welchem Gerät von wem welche Software genutzt wird. Die Hersteller – zumindest alle großen – sind auf den Zug der Virtualisierung aufgesprungen und wissen durchaus, wie sie gerne Lizenzierung in virtuellen Welten sehen möchten. D. h., sie haben auch die Möglichkeit zur Kontrolle der Auditierung. Ein weit verbreiteter Trugschluss ist übrigens, dass die Virtualisierung per se Lizenzen spart, zumindest Lizenzen von Applikationen und Betriebssystemen. Das ist nicht der Fall. Nur weil etwas nicht mehr auf einem physischen Gerät vorhanden ist, wird es trotzdem von einem physischen bestehenden Menschen benutzt und dafür möchte der Urheber, in dem Fall dann der Hersteller, bezahlt werden. Bei Fragen zum Thema Software Asset Management in virtuellen Umgebungen: Marco Widlok Business Development Manager Software Asset Management phone: +49 341 2568 2584 email: sam@pc-ware.de Lizenzrecht ist in traditionellen Umgebungen ebenso komplex wie in virtualisierten Umgebungen. Daher sind erfolgreiche Grundregeln des herkömmlichen LizenzManagements oder Software Asset Managements auch für virtuelle Strukturen unerlässlich.

Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download