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PC-WARE Virtualisierungsgipfel 2010

Lohnt sich der Einsatz?
Branche diskutiert Desktop-Virtualisierung

Leipzig, 09/07/2010
Bemerkenswert einträchtig verlief die Elefantenrunde der Desktop-Virtualisierung, zu der am 29. Juni mit Citrix, Microsoft und VMware die drei großen Hersteller der Virtualisierungsbranche im Rahmen einer Podiumsdiskussion aufeinander trafen. Die IT-Industrie befände sich in einer Umbruchphase, in der nun das Vertrauen in die neuen Technologien wachsen müsse, lautete der Tenor. Diskussionsfreudiger zeigten sich die teilnehmenden IT-Vertreter aus Wirtschaft und Öffentlichem Dienst. Fazit der Veranstaltung: Die Branche bietet ausgereifte Technologien. Nun gilt es, die IT-Leiter in den Unternehmen davon zu überzeugen.

Das ICT-Dienstleistungsunternehmen PC-WARE hatte zum Desktop-Virtualisierungsgipfel 2010 geladen und alle einschlägigen Hersteller, darunter auch spezialisierte Anbieter wie Acronis, RES Software und Symantec, kamen ins Münchner AUDI Forum. In Fachvorträgen und Key Notes informierten Experten zu Fragen wie „Wie sicher und wirtschaftlich sind virtuelle Desktop-Infrastrukturen wirklich?“. Höhepunkt der Veranstaltung war eine lebhafte Podiumsdiskussion, in der sich u.a. die Troika der Virtualisierungsbranche Citrix (Hans Schermer), Microsoft (Ralf Schnell) und VMware (Jürgen Dick) den Fragen der anwesenden Kunden stellte.

 

Stimmen der Teilnehmer:

 

„Die IT-Industrie befindet sich in einer tiefgreifenden Umbruchphase“, stellte Ralf Schnell, Technical Evangelist bei Microsoft Deutschland GmbH, fest. Basis dafür seien Virtualisierungstechnologien, die in den letzten Jahren zu zuverlässigen und leistungsfähigen Angeboten herangereift sind und sich heute in traditionelle IT-Landschaften flexibel und mit hohem Mehrwert integrieren ließen. Ralf Schnell weiter: „Die nächste Herausforderung, die es jetzt zu überwinden gilt, ist, das Vertrauen in die neuen Technologien aufzubauen. Bei der Desktop-Virtualisierung steht die IT-Industrie noch am Beginn der Entwicklung, aber ich bin zuversichtlich, dass wir am Anfang einer Erfolgsgeschichte stehen. Unser Ziel ist dabei ist es, möglichst schnell eine hohe Marktakzeptanz zu erreichen.“

 

Erst am Beginn sieht auch Lothar Reich, Leiter CC Systemplanung Informationssysteme bei der Volkswagen OTLG, die Möglichkeiten der Virtualisierung des Desktops: „Festzustellen ist, dass meines Erachtens der große Schritt beim Thema Desktop-Virtualisierung noch nicht genommen ist. Die viel beschworene Revolution im Desktop-Bereich – wie wir sie zum Beispiel im Serverumfeld in den vergangenen Jahren sehen können – steht bis dato noch aus. Die Konsequenz daraus spiegelt sich gut bei uns im Hause Volkswagen Original Teile Logistik wider: Unsere Server sind bereits virtualisiert, bei der Desktop-Virtualisierung stecken wir noch in der Initialphase“. Zur Veranstaltung meint er, „Das Programm des Virtualisierungsgipfels hat mir in seinem Umfang und dem Referentenkreis sehr gut gefallen“.

 

Alle Virtualisierungstypen stünden in einem Spannungsfeld von erhöhter Flexibilität und Komplexität, so Jörg Mecke, Leiter IT-Consulting PC-WARE und Initiator des Münchner Virtualisierungsgipfels: „Ganz klar, das Wissen des Administrators über seine Umgebung muss heutzutage wesentlich höher sein als noch vor zehn Jahren. Das Erkennen von Zusammenhängen und eine Ableitung daraus bei der Fehlersuche werden da zur echten Herausforderung. Dem gegenüber steht mit der Desktop-Virtualisierung jedoch die zunehmend notwendige Unabhängigkeit von Zeit und Ort bei dem Zugriff auf den individuellen Arbeitsplatz. Und dies unter Berücksichtigung aller notwendigen Sicherheitsmaßnahmen“.

 

Dass viel für den Erfolg zentral aus dem Rechenzentrum bereitgestellter Desktops spricht, unterstreicht Jürgen Dick, VMware Senior Manager EMEA Product Marketing Desktop Solutions: „Mit Desktop-Virtualisierung von VMware erhalten Unternehmen eine flexible und sichere IT-Infrastruktur, die Geschäftsprozesse fördert und unterstützende Mehrwerte bringt. Insbesondere das vereinfachte Desktop-Management mit den integrierten Automatisierungsprozessen der Lösung von VMware tragen hierzu bei. Jetzt können IT-Leiter zeigen, dass ihr Bereich kein unnötiger Kostenfaktor sondern ein ‚Muss‘ ist, das zur Wertschöpfung im Unternehmen aktiv beiträgt.“

 

Der zweite Desktop-Virtualisierungsgipfel 2010 findet am 9.9.2010 in Hannover statt.

 

Informationen zum Thema Desktop-Virtualisierung, Herstellern, Produkten und Lösungen finden Sie unter www.virtualisierung-jetzt.de


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Exklusiv: Videos vom Desktop-Virtualisierungsgipfel

PC-WARE Desktop-Virtualisierungsgipfel 2010 - Das ist der Gipfel...

… und ein guter Punkt für einen Überblick. Was macht eigentlich Desktop-Virtualisierung aus? Was wird versprochen und nicht gehalten? Wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit aus? PC-WARE klärt auf…

Surfen, Springen, Sicher landen...

… da muss man auch drei Disziplinen absolvieren. Und dann reicht es nicht, eine Disziplin einzeln zu betrachten, sondern man muss die Aufgaben kombinieren. Die Kombination aus Desktop-Virtualisierung und Applikations-Virtualisierung sowie Softwareverteilung ist so ein „Contest“. PC-WARE berichtet von einem Wettbewerb mit gutem Ausgang.

 

Keynote 1 // Virtualisierungsstrategie 360° – Optimized Desktop

Nach dem Überblick kommt ein 360°-Rundblick von Microsoft. Was bedeutet Virtualisierung aus der Sicht des größten Software-Herstellers der Welt? Welche Komponenten können und müssen vom Server bis zum Desktop zusammenspielen?

 

Keynote 2 // Hinterm Horizont geht’s weiter

Wer die komplette Route vom RZ zum Desktop-Nutzer bedenkt – also End-to-End – der muss schon die einzelnen Herausforderungen kennen. Überall unterwegs warten Herausforderungen – immerhin bewegen wir uns auf einer Route für Profis. Citrix stellt den Weg zum virtuellen Desktop vor.

Keynote 3 // Keine Küste ist wie die andere

VMware hat in der Server-Virtualisierung Maßstäbe gesetzt. Der Hersteller hat viele der schwierigsten Aufgaben gelöst. Bei der Desktop-Virtualisierung zeigt VMware nun einmal mehr, wie anspruchsvolle Gewässer gut zu meistern sind.

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