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Funktionalität und Sicherheit für die Kommunikation
Virtuelle Poststelle

Für eine moderne E-Government-Lösung ist der reibungslose Informationsfluss zwischen verschiedenen Behörden sowie zwischen Bürgern, Unternehmen und Behörden von hoher Wichtigkeit. Daten und Inhalte müssen dabei ohne Medienbruch in die unterschiedlichen Anwendungen und Fachverfahren integriert werden. Ebenso ist es notwendig, dass Daten und Inhalte aus Fachverfahren in die Kommunikationsmittel (E-Mail, Web-Portal, etc.) eingebunden werden können.

Reibungslose Kommunikation

Die Virtuelle Poststelle stellt auf Basis von standardisierten Schnittstellen eine reibungslose Kommunikation sicher, ohne dass diese Funktionen in den Fachverfahren selbst aufwändig entwickelt und implementiert werden müssen. Sie sorgt dafür, dass auch verschlüsselte und signierte Nachrichten mit verschiedenen Protokollen (E-Mail, S/MIME, Web-Upload, Dateischnittstellen, PKCS#-Formate, OSCI®-Transport, etc.) korrekt und vollständig behandelt werden.

Rechtsverbindlicher Datenaustausch

Alle Nachrichten werden durch die Aktualisierung des Vorgangs im rechtsverbindlichen Posteingangs- und Postausgangsbuch protokolliert. Die Virtuelle Poststelle führt die mathematische Signaturprüfung selbstständig durch und reicht die Signaturzertifikate über eine XKMS2-Schnittstelle (X-KISS), die auch von der OSCI®-Infrastruktur genutzt
wird, an eine Zertifikatsprüfungskomponente weiter.

Je nach Konfiguration der VPS-Dienste können Nachrichten z. B. per OSCI®, E-Mail oder FTP weitergeleitet und über das Dateisystem, ein Postfach oder Web-Services zur Weiterverarbeitung (z. B. für das E-Government Integration Kit) bereitgestellt werden. Da die Virtuelle Poststelle als OSCI®-Empfänger fungiert, ermöglicht sie eine Virenprüfung des OSCI®-Inhaltes bereits vor der Weiterleitung an den endgültigen Empfänger der Nachricht.

Flexible Achitektur

Das Herzstück der Virtuellen Poststelle ist der Microsoft BizTalk Server. Dank ihrer offenen und flexiblen Architektur kann die Virtuelle Poststelle einfach durch .net-Module oder Web-Services erweitert und auch an bestehende Systeme angebunden werden.
Weitere eingesetzte Technologien:

  • .net-Framework 2.0
  • Microsoft SQL Server
  • Windows Server als Basisplattform

Die Virtuelle Poststelle – im Detail

Die Virtuelle Poststelle setzt auf die marktführenden Sicherheitsfunktionalitäten. Sie führt folgende Dienste aus:

  • Ver- und Entschlüsselung von Daten (Vertraulichkeit)
  • Erstellen und Prüfen von Signaturen (Verbindlichkeit
  • mit den Teilaspekten Integrität und Authentizität)
  • Erstellen und Prüfen von Zeitstempeln (Verbindlichkeit)
  • Ausstellen und Versenden von elektronischen Eingangs-und Ausgangsquittungen (Verbindlichkeit)
  • ggf. Umschlüsselung und Verteilung auf nachfolgende Behörden
  • Virenschutz

Vorteile

  • Weiterleitung der Nachrichten direkt an die Fachverfahren durch Diensterkennung
  • Durchführung von Protokollumwandlungen
  • Führung eines rechtsverbindlichen Posteingangs- und Postausgangsbuches
  • Flexible Architektur durch modularen Aufbau
  • Einheitliche Bereitstellung von kryptographischen Funktionen, die den Administrationsaufwand und die Bereitstellung der E-Government-Dienste aus sicherheitstechnischer Sicht optimieren
  • Dokumentation aller Prozessschritte, die ein Dokument bei der Verarbeitung durch die Virtuelle Poststelle durchläuft, auf einem elektronischen VPS-Laufzettel

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Kontakt

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Tilo Auräth
Business Development Manager


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Blochstraße 1
04329 Leipzig

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